Termine Zulassungsprüfung 2011
Anmeldung und Mappenabgabe: 21.09. – 23.09.2011, 9.00 – 12.00 in der Klasse für Landschaftsdesign
Zulassungsprüfung: 26.09. – 29.9.2011
Der Rasensprenger: Kommt und seht!
Seitenstetten, Admont und Schloss Hof - Herbstrunde durch restaurierte historische Gärten
Hofgarten des Benediktinerstifts Seitenstetten, NÖ, Restaurierung und Neugestaltung 1996
Benediktinerstift Admont, Steiermark, Außenanlagen. Neugestaltung 1996-98
Schloss Hof, Marchfeld, NÖ. Restaurierung / Rekonstruktion 2003-05
Fazit
Was ist schief gelaufen in Seitenstetten und zahllosen anderen Gärten?
Historische Gärten sind lebende, sich mit den Jahreszeiten und den Jahren, feuchten und trockenen, in Blütenpracht und Eisregen, unter Festen und Revolutionen verändernde Kunstwerke. Sie sind Raum gewordene Legenden, die immer wieder neu erzählt werden müssen. Ihre Qualität hängt daher von der zeitgenössischen künstlerischen Überlieferung ab. Eine schlecht erzählte Legende verblasst, gut erzählt nimmt sie an Strahlkraft zu. Statisch interpretiert, als Denkmal, wird ein Garten zum Fossil.
Gegenwart ist die stärkste Kraft des Gartens!
Spaziergang stadt laut lesen
Freitag, 22. Oktober 2010Samstag, 23. Oktober 2010
Beginn jeweils um 15.00 Uhr
Erreichbarkeit: U3 Enkplatz, 76A Richtung Kaiserebersdorf
Keine Anmeldung, die Teilnahme ist kostenlos!
Was ist zu finden, folgt man nicht nur den Augen, sondern auch einmal seinen Ohren? Was unterscheidet Lärm von Klang? Und gibt es da neben dem Lautstärkeregler vielleicht auch noch einen anderen Regler?
Der Rasensprenger: Are ‘real gardeners’ deluding themselves in their continuing contempt of garden design?
Never underestimate the passionate disdain with which ‘real gardeners’ decry the idea of design in gardens.
This was forcibly brought home to me yet again recently when I found myself in hot dispute with another garden writer who angrily claimed that garden design was a waste of time, an irrelevance to ordinary gardeners, a realm of pure pretension, wilful waffle. If she had her way, there would be a show garden at Chelsea entitled ‘My Garden’which would feature dead and dying plants, evidence of neglect, hose pipes, green-plastic watering cans and other detritus redolent of horticultural life as it is actually lived.
Does this garden writer have a point? Well, no. It seems to me to be patronising in the extreme to suppose that real gardeners’ might want to go to a garden show to see mirror images of their own plots, as opposed to fantastical extravaganzas or new ideas. As for Sturgeon’s irises, surely every single gardener (and non-gardener) on the planet is well aware that flowers die.
So where does this venom come from? The anti-design agenda of some parts of the horticultural world is in part based on a shires-gentry brand of anti-intellectualism which sees design, and talk of design, as essentially vulgar. The country-garden conceit is that you just throw it all together and then, as a result of genetics or feudalism or something, it happens to look good. Women gardeners are particularly susceptible to this kind of snobbery, since ladies of the manor – the Vitas. Rosemarys and Penelopes of this world – have become horticultural role models (not their fault). Even the late, great Christopher Lloyd went in for such disingenuous piffle (and so, therefore, do some of his acolytes) – the argument being that the ‘design’ (hedge system) he inherited at Great Dixter meant he was never ‘a designer’ and did not have to think spatially. Er, right.
Anyway, back to my barney. How amusing it was the next day when I saw the very same garden writer performing in a question-and-answer session about how to improve your borders at a garden show. There was a certain amount of discussion around soil preparation and mulching. The remaining 80 per cent of the discussion time, however, was devoted to abstruse topics such as colour theming, the use or verticals (especially white) in the border, spatial organisation, rhythm, massing and foliage contrast. I don’t know what this garden writer thought was under discussion, but it sure sounded like design to me, and design couched at a high aesthetic level, at that. It’s true that gardening is, to an extent, a technical subject, and that planting design is just one element of garden design, but I do find it curious that so many serious horticulturists should be quite so antagonistic and aggressive about garden design as a topic. Garden writers, meanwhile, can easily lapse into a lazy pseudo-populism.
On our side of the fence (or galvanised sound-wall), I’ve never heard anyone from the design world suggest that ‘design-less’ gardening is utterly risible, that horticulture is not worthwhile in its own right. The strongest criticism one might hear is that ‘plantsmen’s gardens’ are often a bit trainspotterish and ‘spotty’. But designers don’t say they should be banned, or that they are a waste of space, or an affront to their own work.
‘Real gardeners’, on the other hand, often seem to fear that the very existence of garden design threatens their own plot in some way. It’s probably bound up with the extraordinarily strong emotional bond some people feel they have with their gardens, which can be as intense, if not more so, than their relationships with human beings. Perhaps some of these down-to-earth types ought to take a step back and learn to live and let live a bit more. If they’re not interested in design (or like to believe they’re not), that’s fine, but why try to spoil the party for the rest of us? I’ve got this to say to ‘real gardeners’: chill out!
Tim Richardson – independent garden and landscape critic.
Unterwegs nach Syrakus: Der Pilgerweg – die klassischen Landschaften und der Alptraum
Es ist etwas Geheimnisvolles, dass Landschaften, die schließlich nichts dafür können, dass es dich gibt, (…) dennoch etwas von dem ausdrücken, was du empfindest, denn wenn das nicht so wäre, würdest du nichts von dem empfinden, was du siehst. Cees Nooteboom
Im Frühjahr 2010 ist Alena Urbankova wieder unterwegs, von Padua nach Rom. Es steht die Option offen, von Rom die Reise nach Sizilien fortzusetzen. Das Wetter hält sich nicht an die Jahreszeit, es regnet und schneit bis weit nach Ostern, bis tief in den Süden.
Die Route setzt sich abschnittsweise zusammen aus der Originalroute von Seume, aus meinen eigenen Wünschen und Vorlieben nach Orten und Landschaften, aus der Möglichkeit nach vorhandenen Karten zu gehen und immer wieder aus Änderungen entsprechend den vorgefundenen Gegebenheiten. So erreiche ich oft Orte, die nicht geplant, nirgends beschrieben und in ihrer Einfachheit und Bedeutungslosigkeit wahre Schätze sind. Die Probleme mit den unzugänglichen Feld- und Waldwegen und damit notwendigen Umwegen setzten sich fort. Immer wieder viele Stunden am Asphalt, auf ruhigen Landstraßen oder im ärgsten Verkehr. Irgendwo im Nebel Begegnung mit einem – auf dem ganzen Weg bis Rom einzigen – Wanderer, einem jungen Spanier, kommend von Sizilien. Autostoppen auf der Strada Romea, Laufen im Sand der Adriaküste entlang, Suchen nach Weg in einem von Sturmschäden undurchdringlichen Wald. Einige Tage auf der Via Francigena, einem alten Pilgerweg nach Rom, ausnahmsweise gut beschildert, abseits der großen Straßen und Touristenrummelplätze. Durch herrlichste Olivenhaine und Blumenwiesen.
Wie auf einer Perlenschnur klappere ich all die berühmten Stätten der Kunstgeschichte ab und schwanke zwischen Enttäuschung und Begeisterung: Wo ist eine Kirche, die eine Kirche ist und kein Museum? Versus: Gibt es Worte in Anbetracht solcher Schönheit? Mosaiken, Malereien – immer mehr verschmelzen die Bilder der Landschaft: die im Kopf, beeinflusst von all den Beschreibungen der humanistischen Reisenden, die auf den Tafel- und Wandbildern von Giotto, Lorenzetti, Zuccari…, mit denen, die ich heute tatsächlich durchquere, mit denen des Apennin. Mir wird bewusst, wie sehr diese „klassischen Landschaften“, „das Land, in dem Zitronen blühen“, in unseren Vorstellungen für die „Ideallandschaft“ stehen.
Aber keine Zeit für Träume, die Realität ist gnadenlos: chaotischer Verkehr, planlose Verbauung, auswuchernde Stadtränder mit Müll, Industrie und gigantischen Einkaufszentren – auch „Kinolandschaften“, jedoch die Verbrechen werden nie aufgeklärt. Die Wucht ist umso größer, stehen die lieblichen, blumengeschmückten mittelalterlichen und am Reißbrett geplanten Renaissance-Städte mit ihren romantischen Winkeln und architektonischer Harmonie unmittelbar daneben. Paradoxum am Rande: Ich kann keine mittelalterlichen Gemäuer mehr sehen, keine Kirchen, keine Buchs gesäumten Wege, ich sehne mich nach moderner Architektur, nach klarem „italienischen“ Design!
Die letzten zwei Tage auf der Via Trionfale: Zwei Tage Asphalt, höllischer Verkehr, enge Kurven, rasende Lastwagen und Autobusse, heulende Motorräder, Zäune, Mauern, keine Nebenstraße, kein Winkel zum Ausweichen, blumengeschmückte Gedenkstätten von tödlich Verunglückten, die einzige Pause auf einer Tankstelle, Überqueren der Autobahn, irgendwann sitze ich unter den Kolonnaden am Petersplatz – wie bin ich hierher gekommen?
Zu Fuß.
Nel nome delle rane
Una vasca inutilizzata dell’Orto botanico è stata trasformata in giardino a costa zero. Dal paesaggista Antonio Perazzi, che ci racconta come…
Un cucchiaio per le rane.
Il mio progetto per un giardino all’interno dell’Orto botanico di Vienna si chiama Froschlöffel kosmopolit che letteralmente si traduce „cucchiaio per rane cosmopolite“.
Un anno fa ricevetti uns mail dal direttore del corso di arte dei giardini dell’Università di Vienna, il professor Mario Terzic, a proposito di alcuni miei lavori selezionati tra i migliori progetti di avanguardia contemporanea che mi invitava a creare un progetto per l’antico Orto botanico di Vienna, confinante con il giardino nel Belvedere, e a realizzarlo avvalendomi dell’aiuto dei suoi studenti. Come rifiutare? Un mese dopo stavo già facendo un sopralluogo. Rimasi letteralmente rapito da una grossa vasca ellittica che, al posto dell’aqua, conteneva un prato disordinato e qualche ring di cemento con piante palustri: era quella la mia area di progetto! Questa vasca non teneva più l’aqua da quando si era crepato il fondo per i bombardamenti della seconda guerra mondiale. Così, standosene come una nave arenata, mi è sembrata solo aspettare qualcosa che la facesse ripartire.
Le indicationi del mio committente erano chiare: budget limitato e necessità di fare un progetto che fosse compatibile con il pubblico, l’orto botanico e gli studenti. Sono stato poi io ad aggiungere qualche altra regola per trasformare un progetto sulla carta in un’opera realizzata e, per di più, a costo zero. L’idea è piaciunta molto e così è iniziata una fitta corrispondenza tecnica con il direttore dell’Orto per individuare i materiali in giacenza disponibili negli stock, oltre che le piante acquatiche e palustri che si potevano riprodurre tra quelle già coltivate. La mia parola d’ordine era nessuna spesa, nemmeno per la manodopera perchè avrebbero dovuto realizzare tutto gli studenti.
Spiegare come nasce un progetto è più difficile di quanto sia realizzarlo, ma è bastato sedersi poche ore in un’aula dell’Universität für angewandte Kunst di Vienna, spiegando come era nata l’idea della mia „Botanica Temporanea“, una forma di progettazione basata sulle piante e i tempi di sviluppo del paesaggio, per instaurare un’atmosfera creativa e concreta che ha portato gli studenti direttamente alla parte practica senza perdersi sulla carta. Aiutati da una primavera insolitamente tiepida per l’Austria, siamo poi passati a lavorare nella vasca dell’Orto con la tenacia degli archeologi, e le sorprese sono state tante, perchè sotto quello che sembrava solo un prato magro, abbiamo ritrovato le tracce dell’aqua.
La prima scoperta sono stati un gruppo di tritoni, accompagnati da un giovane rospo, dentro una piccola sacca di argilla, ai piedi di una ceppata di Tipha palustre. Poi, sul fondo di cemento crepato, la sorpresa più stimolante è stato il ritrovamento di una vecchia etichetta su cui ancora si leggeva: Alisim a plantago-acquatica, Froschlöffel, Kosmopolit. Ed ecco trovato il nome per il progetto e le sue linee guida. Se il nome commune di questa pianta acquatica in italiano si traduce „cucchiaio per rane“, anche l’idea di fare tante piccole vasche per le acquatiche dentro il grande ellisse è stata vincente, tanto più che mi è parso bello portare i fruitori del giardino botanico a scendere un passo sotto il livello del terreno entrando nella vasca per scoprire un’altra dimensione del paesaggio. Così la vecchia vasca senz’aqua si è trasformata in un giardino e i visitatori – oltre che gli uccelli acquatici abituati al tumultuoso Danubio – sembrano aver gradito molto. Sono stati poi gli studenti a volere aggiungere al nome del progetto la parola „cosmopolita“, traslando il suo significato botanico di pianta apolide in cosmopolita nel senso di potenziale ricchezza per chi si sente cittadino del mondo.
In pochi giorni abbiamo creato un vero giardino dove venire a contatto con l’acqua e le piante, in maniera spontanea, mossi dalla curiosità e dal desiderio di vedere il giardino come un’espressione d’arte che serve anche ad avvicinare le persone alla natura, ricordando loro di farne parte al pari di tutte le altre forme viventi. Mi sembra possa intendersi come l’inizio di una nuova dimensione più ottimistica del fare giardini, e io non posso che esserne felice.
Enzian und Lorbeer – Gentian and Laurel
Wie sehen Vorstellungen für zukünftige Gärten, für Brachen, historische Räume oder touristische Landschaften aus? Begleitend zur Ausstellung „Enzian und Lorbeer“ ist ein gleichnamiger Katalog erschienen, der hervorragende und beispielgebende Projekte von AbsolventInnen der Klasse für Landschaftsdesign präsentiert. Für die inhaltliche Zusammenstellung des facettenreichen Bandes konnte der renommierte britische Autor, Kritiker und Landschaftsexperte Tim Richardson gewonnen werden.
Mario Terzic’s landscape programme is unique.
Tim Richardson
What makes the Vienna course different is his abiding emphasis on creativity, invention and originality above all, something fostered among the students to a remarkable degree. It is a clichée to say that a professor might serve as an inspiration to his or her students, but in Mario’s case the difference is that the teacher is also someone who is still energetically pursuing an avant-garde agenda, publishing satirical or polemical critiques of the status quo, in the process occasionally upsetting authorities of one sort or another. This is the sort of thing one might expect of the students rather than the teacher, but Mario has always led by example, placing his hard-won artistic and intellectual integrity above political expediency or a desire to please or appease. It is clear that he is held in high regard by his students in part because of this penchant for ‘leading from the front’.
To elaborate further, Mario Terzic’s landscape programme has an unusually pure creative slant because the emphasis is – above all – always on the idea, and how it might be expressed personally and uniquely by the individual creating the design. More conventional landscape courses tend to bring in practical elements at an earlier stage, sometimes flattening out the more challenging, ‘wilder’ ideas of students in the process. Indeed, some of the best-known university courses – especially those in the USA – have a tendency to produce landscape designers who work in a recognisable ‘house style’ which may be highly ‘professional’ but is also the result of certain attitudes and assumptions being inculcated over a period years. It would appear that any form of uniformity in creative thinking is anathema to Mario from an educational standpoint.
ISBN 978-3-9502891-1-4
48 Seiten, € 20,-
Erhältlich unter landschaftsdesign@uni-ak.ac.at
Enzian & Potenzialis – The Revenge of the Gardener
Atzgerei Productions presents: „Enzian & Potenzialis – The Revenge of the Gardener“
Jetzt auch als DVD erhältlich!
Der Garten ist ein Schlachtfeld.
Mario Terzic
Von der Schnittblume bis zur Reißbrettstadt, alles befindet sich in der Landschaft. Wir bewegen und entwickeln uns in und mit der Landschaft. Trotzdem denken wir dabei immer an verklärte Postkartenmotive, geprägt von einer idealisierten und romantischen Vorstellung. Mario Terzic und die Klasse für Landschaftsdesign an der Universität für angewandte Kunst in Wien versuchen, die Reichweite des Begriffs „Landschaft“ neu auszuloten, mitsamt seinen geschichtlichen, sozialen und künstlerischen Aspekten.
10 Jahre ist es her als mit einem Gartenprojekt in der damaligen Grafikklasse der Spatenstich für etwas Neues gesetzt wurde: Begeistert von den künstlerischen Herausforderungen und Möglichkeiten entwickelte Mario Terzic mit einem ambitioniertem Team die Studienrichtung „Landschaftsdesign“.
Anlässlich dieses Jubiläums dokumentiert „Enzian und Potenzialis – The Revenge of the Gardener“ Geschichte, Entwicklung und Visionen einer jungen Kunstgattung und beleuchtet die aufkeimenden Potenziale unserer Umgebung.
Atzgerei Productions begleitete hierfür exemplarisch einen Absolventen, portraitiert seinen Weg durchs Studium und erörtert collagenhaft verschiedene Positionen der Klasse; der Film zeigt aber auch die Komplexität der Materie und fragt nach den Schwierigkeiten in der Realisierung nachhaltiger Landschaftsprojekte.
AUT, EG, IT, CH 2010
HD 720p, 75min
€ 29,-
Bestellung: landschaftsdesign@uni-ak.ac.at
stadt laut lesen
Sport als Weltkultur?
Die Fußball WM ist auch ein Grund um über Fragen der Landschaft nachzudenken…
Im selben Maß, in dem Bewegung, Kraft und körperliche Geschicklichkeit ihre Bedeutung für die menschliche Natur- und Wirklichkeitsbewältigung verloren, wurde der Sport als Bewegungskultur immer wichtiger: Im 20. Jahrhundert wird er zur bedeutendsten Berührungsebene zwischen Mensch und Natur. Mit Ausnahme des kulturellen Sektors gibt es keinen anderen Freizeitbereich, der in den letzten Jahrzehnten eine vergleichbar expansive Entwicklung erlebt hat. Als Kompensation für die Entfernung von Körper – Bewegung – Natur lässt sich das gesellschaftliche Phänomen Sport allerdings kaum hinreichend erklären. Motoren dieser Entwicklung bleiben vielmehr Mythen, Legenden und kollektive Erzählungen, die innerhalb der Sportkulturen breite Strömungen erst möglich machen, motivieren und mit Energie speisen.
Sportanlagen sind Resultat und Ausdruck einer spezifischen Beziehung von Mensch und Natur, einige davon sind zu Kultorten geworden.
Sport verfügt über ein stark ausdifferenziertes Zeichensystem: Sportgeräte, Mode, Werbung, Ikonographie usw. gestalten und bezeichnen eine Welt, die sich Aktiven und Zuschauern in ihrer Vielfalt über alle Grenzen hinweg erschließt. Um so erstaunlicher ist es, dass Landschaft als kultureller Träger der Sport-Welt keine oder nur eine vergleichsweise unterentwickelte Rolle spielt. Dabei wird das wirtschaftliche Potential, das in der Gestaltung dieser Kultorte liegt, ausgeblendet.
Sportscapes sind ‘Neglected Landscapes’, kulturelle und ökonomische Brachen!




