Zum Inhalt springen

Termine Zulassungsprüfung 2011

Februar 22, 2011

Anmeldung und Mappenabgabe: 21.09. – 23.09.2011, 9.00 – 12.00 in der Klasse für Landschaftsdesign
Zulassungsprüfung: 26.09. – 29.9.2011

Der Rasensprenger: Kommt und seht!

Dezember 9, 2010
mario

 

Seitenstetten, Admont und Schloss Hof - Herbstrunde durch restaurierte historische Gärten

Vor etwas mehr als 20 Jahren folgten der Entdeckung historischer Gärten in ganz Europa Wellen von zum Teil sehr aufwändigen Restaurierungen und Rekonstruktionen. Unter denkmalschützerischer Aufsicht wurde versucht, äußere Formen herrschaftlicher Anlagen, die meisten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, wiederherzustellen.
Interessante Experimente  wie Het Loo (Holland, 1984) und Privy Garden, Hampton Court (England, 1995) erregten über Fachkreise hinaus international Aufmerksamkeit und gewannen touristische Anziehungkraft. Davon angeregte Projekte wie Heligan Garden und Eden Project in England wurden zu Sensationserfolgen mit Hunderttausenden Besuchern jährlich.
Mit Verspätung wurde auch Österreich von dieser Bewegung erfasst. Die „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H musste, nach ursprünglichen Versuchen, das Schloss getrennt vom Garten zu betreiben, einsehen, dass diese eine untrennbare künstlerische Einheit bilden und somit gemeinsam wichtiger Bestandteil des Kaiser- und Sisi-Business sind. Das Bundesdenkmalamt bekam einen Gartendozenten, private Vereine und Lobbies entstanden. In den Bundesländern wurden, natürlich vorrangig unter touristischen Gesichtspunkten, beträchtliche Mittel aktiviert. Politiker ergriffen die Chance, sich mit Blumen, „grünen“ Ratgeberpostillen und Gartenmessen inclusive Blasmusik zu inszenieren. Der Begriff „Schaugärten“ als weiteste Klammer zwischen Biogemüse und historischen Gärten wurde zur gemeinsamen Marke.
Der so aufgebaute Krawalltourismus erzeugte dann auch genau jenen Druck, der jedes künstlerische Argument unter zeitgeistige ökonomische „Sachzwänge“ stellte. Darüber hinaus instrumentierten ArchitektInnen, JournalistInnen und die Platzhirsche der Garten-Centers die historischen Gartenreste für ihre jeweiligen Interessen und Gefühlsreisen ins „Paradies“.
Die Handlungsanleitung für all diese Retro-Fans bildete die vom Internationalen Komitee für Historische Gärten ICOMOS-IFLA beschlossene Charta von Florenz. In Artikel und Kapitel fein gegliedert, werden Maßnahmen und Ziele für eine bestimmte Erhaltungsform beschrieben. Zu lesen ist vom „lebenden Denkmal“, das in  „…einem bestimmten Zustand erhalten werden müsse“, weiters von „zyklischer Erneuerung“, von „den Himmel spiegelndem Wasser“, aber auch wörtlich vom „Paradies“ (siehe oben). Eine österreichische Version dieser Charta nennt sich gar „Katechismus der Gartendenkmalpflege“!
Nach so viel Wissenschaft und noch mehr öffentlichem Geld und Vereinsmeierei sollten nun, einige Jahre später, die Gärten selbst zeigen, wohin der Geist dieser Art von Erhaltung oder Schutz geführt hat. Also machte ich mich im Herbst 2010 auf eine Lustreise nach Seitenstetten, Admont und Schloss Hof.
Hofgarten des Benediktinerstifts Seitenstetten, NÖ, Restaurierung und Neugestaltung 1996
Ein prächtiges barockes Tor steht offen – Schmiedeeisen, Wappengold und steinerne Vasen empfangen mich. Doch schon nach dem ersten Schritt über die Schwelle befinde ich mich am Vorplatz eines Kleingartenvereins: Auf einer modernen Metallstele glänzt stolz das Motto „Kommt und seht!“, gleich daneben, schräg über dem ersten desolaten Mistkübel, als Gruß des Landes NÖ, zeigt ein Schild einen lächelnden Igel im frischen Löwenzahn – „Natur und Garten / Schaugarten“. Zweiter Mistkübel. Dann eine Reihe von Belehrungs- und Informationstafeln… Am Plastikgestell wird Respekt für den Ort eingemahnt, er wäre ein Ort der Stille, der „Kleine Gartenknigge“ vervollständigt die Instruktionen. Ein zweidimensionaler Dalmatinerhund teilt mit, er werde draußen warten. Zwei Getränkeautomaten Typ Fußballkantine, ein vergilbter Hofgartenplan. Die Spendenskulptur, bestehend aus alter Brunnenpumpe, Gießkanne und Manderl mit Spaten, will gefüttert werden – „Der Garten wird für Sie erhalten!“ – also Spende. Fort aus der Info-Idylle!
Spaziergang über das historisierende Rasen-Parterre, laut Plan erst 19. dann 18.Jahrhundert. Buchseinfassung, alte Obstbäume. Eine bescheidene Fontäne spielt über einem Becken freundliches Wasser. Die Spalierbäume sowie viele der Buchse sind leider von Krankheit gezeichnet, es fehlt deutlich an Pflege. Die Gärtnermannschaft ist offensichtlich ganz mit den Blumenrabatten weiter hinten ausgelastet, dort kann sich das Ergebnis auch sehen lassen: Üppig blühende Herbststauden rahmen Fernblicke über die Hügel des Mostviertels. Augenblicke später baut sich vor mir unerbittlich erneut Schaugartenrealität auf. Die Abfolge von „Kreativgarten“, „Jausengarten“, „Urlaubs(!)garten“ und „Plaudergarten“ erzeugt Varianten von visuellem Krach. War da nicht eine Tafel mit „Ort der Stille“, „Klostergarten“ oder so?
Nächste Station: Vor zwei alten Eiben stehen einige Reihen nummerierter ehemaliger Kinoklappstühle auf dem Rasen. Zwischen den beiden Bäumen eine klägliche Heiligenfigur, Kerzen. Wie ist diese gestalterische Schande möglich, nur 300 Meter entfernt von den Fresken Altomontes und Trogers im Stift? Hat denn hier niemand Augen im Kopf, ein Mindestmaß an Kultur?
Als weitere Gartenkreation fesselt mich das Rosenkranzlabyrinth. Die Tafel zitiert die Jahrtausende alte Geschichte des Labyrinths, gefolgt von einer Anleitung: „Gönnen Sie sich und anderen eine Labyrinthmeditation in Stille und beaufsichtigen Sie bitte Kinder in diesem Sinne…“ Reine Sozialheiterkeit. „Im Zentrum angekommen heben Sie das rechte Bein, neigen sich gen Osten, sprechen dreimal mutabor und Sie werden schon sehen…“ – das fällt wohl nur mir dazu ein.
Benediktinerstift Admont, Steiermark, Außenanlagen. Neugestaltung 1996-98
Der Parkplatz am Südrand der Anlage wurde dem Garten irgendwie abgezwickt und soll nun möglichst schnell hinter allerlei Gärtnerei-Grün unsichtbar werden. Nach dem „Autoboskett“ öffnet sich der weite Raum an der mächtigen Ostfront des Stiftes. Vor dem imposanten Felspanorama der Haller Mauern im Norden liegen mehr oder weniger disparat der Stiftsteich, der historisierende Kräutergarten, Sportfelder und der von alten Bäumen bestandene Konventgarten. 
Auch hier kommt nach der großen Ouvertüre mit dem Spaziergang die Ernüchterung. Den deutlichsten Pflegebeitrag zeichnet leider nur der Motormäher in die Rasenflächen. So wie im Kräutergarten die auf Schildern in feiner Schrift unter Wappen beanspruchte gärtnerische Meisterschaft und pflegerische Zuwendung fehlen, wirkt auch das Sportfeld vernachlässigt. Verloren stehen zwei Torgestänge auf dem großen Rasen, deuten einen Fußballplatz an. Weit hinaus jagt eine kleine Horde Stiftsschüler den Ball. Den gerade unbeschäftigten Tormann frage ich, wo denn das Netz wäre, die weißen Linien für sein Tor, den Strafraum, das Out?
Kurze Antwort: „Waaß i net!“ Nur das Leiberl eines Stürmers lässt die bunte Pracht der Sportwelt ahnen: Blau-rot gestreift, an der Brust ein Wappen, am Rücken große Buchstaben MESSI. Wieso repräsentiert dieses riesige Feld, der Sportgarten Hunderter Schüler so gar nichts von der sinnlichen Kraft des Spiels, draußen in Spanien, Holland, Brasilien? Wie könnte diese Gartenpartie aussehen, wenn Gartenkunst so Ernst genommen würde wie die Himmelsbilder oben in der triumphalen größten Klosterbibliothek der Welt? Wie sähe der Kräutergarten aus, wenn er wirklich den Geist klösterlicher Ordnung spiegelte?
Schloss Hof, Marchfeld, NÖ. Restaurierung / Rekonstruktion 2003-05
Schon viele Kilometer vor Schloss Hof gibt die Beschilderung an der Bundesstraße einen Eindruck vom beachtlichen Werbebudget der zum „Erlebnis“ erweiterten Rekonstruktion. Eingeladen wird in den Garten des Prinzen, ins kaiserliche Festschloss, in die Barockwelt, zu Events und Locations sonder Zahl. Allerdings mahnt schon am Parkplatz ein riesiges Transparent vor überzogenen Erwartungen: „Fürstin sein, das wäre fein, Fürstin kann nicht jede sein. H.C.Artmann“
Nach den Barrieren und Versuchungen von Kassa, „Patisserie Prinz Eugen“ und der reichen Auswahl an attraktiven Geschenkartikeln und Souvenirs stärke ich mich am Stand der regionalen Produkte noch mit einer feinen Tiroler Schokolade. Der Gartenrundgang unserer angenehm kleinen Gruppe wird von einer souveränen, freundlichen Führerin geleitet. Wir hören zahllose Details: Was einmal war, was nun schon wieder alles getan wurde, was noch alles kommen wird… noch authentischer, noch barocker, noch erlebnisreicher. Sieben Terrassen. Auf den ersten Terrassen herrscht noch „Fast-Barock“, je weiter wir uns vom Schloss entfernen, desto billiger die realisierten Ideen. Am Ende statt historischer Boskette nur noch ein Freigehege für Wisente, nach Beratung durch Tiergartendirektor Pechlaner. Peter Alexander hätte vielleicht zu einer sprudelnden Forellenanlage geraten, DJ Ötzi zu einem Anton-Felsgärtlein. Was Wisent und Trampeltier im Garten des Prinzen verloren haben, kann wohl nur das Denkmalamt erklären… Wahrscheinlich hat es mit dem „Paradies“ der Charta von Florenz zu tun.
Den Abschluss des Rundgangs bildet der Besuch des Orangeriegartens, zu dem ein rekonstruiertes Glashaus gehört. Journalisten wurde – ganz im Sinn touristischer Superlative –  diese teure Dekoration als „älteste Orangerie Europas“ präsentiert. Historische Tatsache hingegen ist, dass Prinz Eugen schon in früher Jugend Festbesucher in der weit größeren Orangerie in Versailles war. Für wie dumm muss man Touristen eigentlich verkaufen, um Fehlinvestitionen zu beschönigen? Den überschwänglichen ökonomischen Erwartungen der Restaurierung, gestützt auf falsche Einschätzungen von Nostalgieexperten, Gartenarchäologen und Zoologen stand bald die Rechnungshofgewissheit gegenüber, dass Schloss Hof wohl immer am Subventionstropf hängen wird! 
Ende der Herbstreise… Aber der Himmel war echt blau!
Fazit
Nur wenige Jahre nach der Restaurierung zeigt der Zustand der Gärten eine bestürzende Mattigkeit, pflegerische Unzulänglichkeit und, wie eine Notblüte, populistische Anbiederung. Ein Garten sollte mit den Jahren wachsen, blühen, reicher werden! Die Erosion der mit großer denkmalerischer Geste vorgetragenen Behauptungen vom historischen Stellenwert wird immer deutlicher sichtbar und weicht einer umfassenden Hilflosigkeit in der zeitgenössischen Nutzung. Wenn schon kaiserlich, so sind hauptsächlich des Kaisers neue Kleider zu sehen.
Keiner der Verantwortlichen, schon gar nicht einer des Denkmalamtes weiß, was mit einem auf 18. Jahrhundert aufgeschminkten Garten zu tun wäre. Nicht nur für die 56 besonders geschützten oder die etwa 1700 registrierten historischen Gärten in Österreich stellt sich die Existenzfrage. Sie betrifft Tausende Anlagen und somit viele Quadratkilometer in ganz Europa. Einige „Supertanker“ wie Versailles oder Schönbrunn können vom und für den Massentourismus gut überleben, dazu noch einige weitere in zentraler städtischer Lage wie das Wiener Belvedere oder die Tuilerien in Paris. Für alle anderen wird der Abschied von der Illusion kommen, sie könnten in den „Originalzustand“ versetzt und darin für immer erhalten werden. Somit steht man vor der  Herausforderung, neue Formen von kreativem Denkmalschutz zu entwickeln.
Was ist schief gelaufen in Seitenstetten und zahllosen anderen Gärten?
Dazu müsste man sich nochmals grundsätzlich fragen, was ein historischer Garten eigentlich ist, welcher Art diese ererbten Grünräume sind, deren älteste noch aus der Renaissance stammen. Zur Verdeutlichung dieses Problems dazu nochmals die Charta von Florenz, deren Unbrauchbarkeit sich am deutlichsten in dem Kapitel Benutzung erweist: „Zwar ist jeder historische Garten dafür gedacht, betrachtet und betreten zu werden“ (?), „Nach Wesen und Bestimmung ist der historische Garten ein ruhiger Ort der Naturbegegnung, Stille und Gelegenheit zur Naturbeobachtung…“ (ganz so, als hätte Louis XIV. Versailles zur Beobachtung von Eichhörnchen angelegt), „… die ausnahmsweise Nutzung als Ort eines Festes“,  „… die Atmosphäre der Anlage gewahrt bleibt“ (mit oder ohne Touristen, Jogger, Autos und Flugzeuge?). Eine Friedhofsordnung scheint für das „Paradies“ doch eher ungeeignet!
Im Zentrum des alten Europa gibt es in Stadt und Land keine gestaltende Aktion mehr, der nicht eine visionslose Form des Denkmalschutzes als dominante lenkende Kraft engste Grenzen setzt. Über Fünfzigerjahre-Hochhäuser und Cafés, rostige Dampfloks, KZ-Gelände, ja ganze Gemeinden (Hallstatt) oder Regionen wachen Chefideologen eines staatlichen Zentralamtes. Die dabei entstehenden Verwerfungen und Verkrüppelungen zeigt das aktuelle Menetekel – der Wiener Westbahnhof: Ein architektonisch mittelmäßiges Verkehrsbauwerk der Wiederaufbauzeit darf nicht mehr abgerissen werden und muss daher ein Geschäftszentrum umhüllen. Der Bahnhof verliert dadurch jede ursprüngliche Qualität, er wird mit Shoppingspielen und Zeichen überfrachtet, das Gerippe hingegen wird mit höchstem Handwerks- und Materialaufwand in einen Originalzustand „neu-versetzt“, während von außen zwei ungeschlachte Blöcke Investorenarchitektur die einst den Europaplatz dominierende Halle erdrücken. Wehe dem, der dieses Ergebnis nicht als beschämendes Endzeitmonument erkennt! Vor kurzem platzten so genannte Immobilienblasen, das Platzen der Denkmalblase ist überfällig!
An der Universität für angewandte Kunst Wien haben Forschungsarbeiten der Klasse für Landschaftsdesign in mehreren Projekten gezeigt, wie sich die Neunutzung historischer herrschaftlicher Gärten in der demokratischen Gesellschaft entwickeln könnte.
Historische Gärten sind lebende, sich mit den Jahreszeiten und den Jahren, feuchten und trockenen, in Blütenpracht und Eisregen, unter Festen und Revolutionen verändernde Kunstwerke. Sie sind Raum gewordene Legenden, die immer wieder neu erzählt werden müssen. Ihre Qualität hängt daher von der zeitgenössischen künstlerischen Überlieferung ab. Eine schlecht erzählte Legende verblasst, gut erzählt nimmt sie an Strahlkraft zu. Statisch interpretiert, als Denkmal, wird ein Garten zum Fossil. 
„Kunstgärten“ sind singuläre, größenwahnsinnige oder verspielte Schöpfungen und müssen als eigene Werke, Film, Theater, Lyrik oder lebender Musik näher verwandt als der Architektur, verstanden werden. Ihr bester Schutz ist die Integration in Rhythmen der Gegenwart. Der entscheidende Faktor für eine vitale Zukunft jedoch ist die Kunst, sie lebt von der permanenten Neubewertung, von der Neusicht des Erbes. Nur umfassende künstlerische Analyse schafft die Brücke von Alt zu Neu.
Gegenwart ist die stärkste Kraft des Gartens! 
Jedem „Kunstgarten“ liegt eine zentrale Idee zu Grunde. Sie ist fast immer Jahrhunderte alt, war vielleicht einmal Weltmodell, politisches Programm, Theater der Götter und Menschen… sie ist verblasst. Historiker können sie benennen, ihr aber kein neues Leben einhauchen. Es ist eine echte Herausforderung für Künstler, die Fragmente zu bewerten, den Ort zu erneuern, das gesamte Gefüge wieder lesbar zu machen und das Spannungsfeld „Kunstgarten“ neu in Szene zu setzen. Dies braucht neben der Wahrung der Substanz eine Kernidee aus der Gegenwart, die stark genug sein muss, um den bestehenden künstlerischen, sozialen und wirtschaftlichen Ansprüchen standzuhalten. Kommunikationstechnologien, Geschwindigkeit, Sport oder Biologie bieten bisher unausgelotete Möglichkeiten für die Weiterentwicklung von „Kunstgärten“. 
Wenn wir große Gärten als Kunstwerke respektieren, reicht es nicht, dass sie von Managern geführt werden! So wie jedes Theater einen Intendanten hat, jeder Film von einem Regisseur inszeniert wird, braucht ein „Kunstgarten“ für seine Entwicklung und sein Programm in führender Position eines Teams den „künstlerischen Gartenintendanten“. So gesehen kann ein Garten nicht nur Avantgarde sein, wie es Tim Richardson in seinem Buch „AvantGardeners“ (Verlag DVA, 2009) darstellt – die Entdeckung des langsamen Gartens ist das neue Medium im Beschleunigungsrausch der Gegenwart.

Spaziergang stadt laut lesen

Oktober 20, 2010
Freitag, 22. Oktober 2010
Samstag, 23. Oktober 2010

Beginn jeweils um 15.00 Uhr

Treffpunkt: 11. Haidequerstraße / Busstation 76A

Erreichbarkeit: U3 Enkplatz, 76A Richtung Kaiserebersdorf

Keine Anmeldung, die Teilnahme ist kostenlos!

Die Spaziergangswissenschaft versucht eine Stadtwahrnehmung zu etablieren, die alle Räume der Stadt umfasst.Wo finden sich also unbekannte “Würdigkeiten”, zu denen dann insbesondere “Denk-Würdigkeiten” oder “Merk-Würdigkeiten” gehören.

Was ist zu finden, folgt man nicht nur den Augen, sondern auch einmal seinen Ohren? Was unterscheidet Lärm von Klang? Und gibt es da neben dem Lautstärkeregler vielleicht auch noch einen anderen Regler?

Solchen und ähnlichen Fragen geht dieser Spaziergang nach. Auf den Füßen. Im Gebiet Simmering.

 

Der Rasensprenger: Are ‘real gardeners’ deluding themselves in their continuing contempt of garden design?

Oktober 20, 2010

 

Never underestimate the passionate disdain with which ‘real gardeners’ decry the idea of design in gardens.

 

This was forcibly brought home to me yet again recently when I found myself in hot dispute with another garden writer who angrily claimed that garden design was a waste of time, an irrelevance to ordinary gardeners, a realm of pure pretension, wilful waffle. If she had her way, there would be a show garden at Chelsea entitled ‘My Garden’which would feature dead and dying plants, evidence of neglect, hose pipes, green-plastic watering cans and other detritus redolent of horticultural life as it is actually lived.

Andy Sturgeon’s gorgeous bronze irises in terracotta pots at Chelsea this year came in for particular scorn, on the grounds that visitors to the show would be unaware that any single-flower display of this type will necessarily be short-lived and soon need replacing.

Does this garden writer have a point? Well, no. It seems to me to be patronising in the extreme to suppose that real gardeners’ might want to go to a garden show to see mirror images of their own plots, as opposed to fantastical extravaganzas or new ideas. As for Sturgeon’s irises, surely every single gardener (and non-gardener) on the planet is well aware that flowers die.

So where does this venom come from? The anti-design agenda of some parts of the horticultural world is in part based on a shires-gentry brand of anti-intellectualism which sees design, and talk of design, as essentially vulgar. The country-garden conceit is that you just throw it all together and then, as a result of genetics or feudalism or something, it happens to look good. Women gardeners are particularly susceptible to this kind of snobbery, since ladies of the manor – the Vitas. Rosemarys and Penelopes of this world – have become horticultural role models (not their fault). Even the late, great Christopher Lloyd went in for such disingenuous piffle (and so, therefore, do some of his acolytes) – the argument being that the ‘design’ (hedge system) he inherited at Great Dixter meant he was never ‘a designer’ and did not have to think spatially. Er, right.

Anyway, back to my barney. How amusing it was the next day when I saw the very same garden writer performing in a question-and-answer session about how to improve your borders at a garden show. There was a certain amount of discussion around soil preparation and mulching. The remaining 80 per cent of the discussion time, however, was devoted to abstruse topics such as colour theming, the use or verticals (especially white) in the border, spatial organisation, rhythm, massing and foliage contrast. I don’t know what this garden writer thought was under discussion, but it sure sounded like design to me, and design couched at a high aesthetic level, at that. It’s true that gardening is, to an extent, a technical subject, and that planting design is just one element of garden design, but I do find it curious that so many serious horticulturists should be quite so antagonistic and aggressive about garden design as a topic. Garden writers, meanwhile, can easily lapse into a lazy pseudo-populism.

On our side of the fence (or galvanised sound-wall), I’ve never heard anyone from the design world suggest that ‘design-less’ gardening is utterly risible, that horticulture is not worthwhile in its own right. The strongest criticism one might hear is that ‘plantsmen’s gardens’ are often a bit trainspotterish and ‘spotty’. But designers don’t say they should be banned, or that they are a waste of space, or an affront to their own work.

‘Real gardeners’, on the other hand, often seem to fear that the very existence of garden design threatens their own plot in some way. It’s probably bound up with the extraordinarily strong emotional bond some people feel they have with their gardens, which can be as intense, if not more so, than their relationships with human beings. Perhaps some of these down-to-earth types ought to take a step back and learn to live and let live a bit more. If they’re not interested in design (or like to believe they’re not), that’s fine, but why try to spoil the party for the rest of us? I’ve got this to say to ‘real gardeners’: chill out!

Tim Richardson – independent garden and landscape critic.

This piece was originally published in the Garden Design Journal September 2010 and is reproduced here with the kind permission of Tim Richardson.

Unterwegs nach Syrakus: Der Pilgerweg – die klassischen Landschaften und der Alptraum

Oktober 4, 2010

Es ist etwas Geheimnisvolles, dass Landschaften, die schließlich nichts dafür können, dass es dich gibt, (…) dennoch etwas von dem ausdrücken, was du empfindest, denn wenn das nicht so wäre, würdest du nichts von dem empfinden, was du siehst. Cees Nooteboom

 

Im Frühjahr 2010 ist Alena Urbankova wieder unterwegs, von Padua nach Rom. Es steht die Option offen, von Rom die Reise nach Sizilien fortzusetzen. Das Wetter hält sich nicht an die Jahreszeit, es regnet und schneit bis weit nach Ostern, bis tief in den Süden.  


Die Route setzt sich abschnittsweise zusammen aus der Originalroute von Seume, aus meinen eigenen Wünschen und Vorlieben nach Orten und Landschaften, aus der Möglichkeit nach vorhandenen Karten zu gehen und immer wieder aus Änderungen entsprechend den vorgefundenen Gegebenheiten. So erreiche ich oft Orte, die nicht geplant, nirgends beschrieben und in ihrer Einfachheit und Bedeutungslosigkeit wahre Schätze sind. Die Probleme mit den unzugänglichen Feld- und Waldwegen und damit notwendigen Umwegen setzten sich fort. Immer wieder viele Stunden am Asphalt, auf ruhigen Landstraßen oder im ärgsten Verkehr. Irgendwo im Nebel Begegnung mit einem –  auf dem ganzen Weg bis Rom einzigen – Wanderer, einem jungen Spanier, kommend von Sizilien. Autostoppen auf der Strada Romea, Laufen im Sand der Adriaküste entlang, Suchen nach Weg in einem von Sturmschäden undurchdringlichen Wald. Einige Tage auf der Via Francigena, einem alten Pilgerweg nach Rom, ausnahmsweise gut beschildert, abseits der großen Straßen und Touristenrummelplätze. Durch herrlichste Olivenhaine und Blumenwiesen.

Wie auf einer Perlenschnur klappere ich all die berühmten Stätten der Kunstgeschichte ab und schwanke zwischen Enttäuschung und Begeisterung: Wo ist eine Kirche, die eine Kirche ist und kein Museum? Versus: Gibt es Worte in Anbetracht solcher Schönheit? Mosaiken, Malereien – immer mehr verschmelzen die Bilder der Landschaft: die im Kopf, beeinflusst von all den Beschreibungen der humanistischen Reisenden, die auf den Tafel- und Wandbildern von Giotto, Lorenzetti, Zuccari…, mit denen, die ich heute tatsächlich durchquere, mit denen des Apennin. Mir wird bewusst, wie sehr diese „klassischen Landschaften“, „das Land, in dem Zitronen blühen“, in unseren Vorstellungen für die „Ideallandschaft“ stehen.

Aber keine Zeit für Träume, die Realität ist gnadenlos: chaotischer Verkehr, planlose Verbauung, auswuchernde Stadtränder mit Müll, Industrie und gigantischen Einkaufszentren – auch „Kinolandschaften“, jedoch die Verbrechen werden nie aufgeklärt. Die Wucht ist umso größer, stehen die lieblichen, blumengeschmückten mittelalterlichen und am Reißbrett geplanten Renaissance-Städte mit ihren romantischen Winkeln und architektonischer Harmonie unmittelbar daneben. Paradoxum am Rande: Ich kann keine mittelalterlichen Gemäuer mehr sehen, keine Kirchen, keine Buchs gesäumten Wege, ich sehne mich nach moderner Architektur, nach klarem „italienischen“ Design!

Die letzten zwei Tage auf der Via Trionfale: Zwei Tage Asphalt, höllischer Verkehr, enge Kurven, rasende Lastwagen und Autobusse, heulende Motorräder, Zäune, Mauern, keine Nebenstraße, kein Winkel zum Ausweichen, blumengeschmückte Gedenkstätten von tödlich  Verunglückten, die einzige Pause auf einer Tankstelle, Überqueren der Autobahn, irgendwann sitze ich unter den Kolonnaden am Petersplatz – wie bin ich hierher gekommen?

Zu Fuß.

Nel nome delle rane

September 28, 2010

Una vasca inutilizzata dell’Orto botanico è stata trasformata in giardino a costa zero. Dal paesaggista Antonio Perazzi, che ci racconta come…

Un cucchiaio per le rane.

Il mio progetto per un giardino all’interno dell’Orto botanico di Vienna si chiama Froschlöffel kosmopolit che letteralmente si traduce „cucchiaio per rane cosmopolite“.

Un anno fa ricevetti uns mail dal direttore del corso di arte dei giardini dell’Università di Vienna, il professor Mario Terzic, a proposito di alcuni miei lavori selezionati tra i migliori progetti di avanguardia contemporanea che mi invitava a creare un progetto per l’antico Orto botanico di Vienna, confinante con il giardino nel Belvedere, e a realizzarlo avvalendomi dell’aiuto dei suoi studenti. Come rifiutare? Un mese dopo stavo già facendo un sopralluogo. Rimasi letteralmente rapito da una grossa vasca ellittica che, al posto dell’aqua, conteneva un prato disordinato e qualche ring di cemento con piante palustri: era quella la mia area di progetto! Questa vasca non teneva più l’aqua da quando si era crepato il fondo per i bombardamenti della seconda guerra mondiale. Così, standosene come una nave arenata, mi è sembrata solo aspettare qualcosa che la facesse ripartire.

Le indicationi del mio committente erano chiare: budget limitato e necessità di fare un progetto che fosse compatibile con il pubblico, l’orto botanico e gli studenti. Sono stato poi io ad aggiungere qualche altra regola per trasformare un progetto sulla carta in un’opera realizzata e, per di più, a costo zero. L’idea è piaciunta molto e così è iniziata una fitta corrispondenza tecnica con il direttore dell’Orto per individuare i materiali in giacenza disponibili negli stock, oltre che le piante acquatiche e palustri che si potevano riprodurre tra quelle già coltivate. La mia parola d’ordine era nessuna spesa, nemmeno per la manodopera perchè avrebbero dovuto realizzare tutto gli studenti.

Spiegare come nasce un progetto è più difficile di quanto sia realizzarlo, ma è bastato sedersi poche ore in un’aula dell’Universität für angewandte Kunst di Vienna, spiegando come era nata l’idea della mia „Botanica Temporanea“, una forma di progettazione basata sulle piante e i tempi di sviluppo del paesaggio, per instaurare un’atmosfera creativa e concreta che ha portato gli studenti direttamente alla parte practica senza perdersi sulla carta. Aiutati da una primavera insolitamente tiepida per l’Austria, siamo poi passati a lavorare nella vasca dell’Orto con la tenacia degli archeologi, e le sorprese sono state tante, perchè sotto quello che sembrava solo un prato magro, abbiamo ritrovato le tracce dell’aqua.

La prima scoperta sono stati un gruppo di tritoni, accompagnati da un giovane rospo, dentro una piccola sacca di argilla, ai piedi di una ceppata di Tipha palustre. Poi, sul fondo di cemento crepato, la sorpresa più stimolante è stato il ritrovamento di una vecchia etichetta su cui ancora si leggeva: Alisim a plantago-acquatica, Froschlöffel, Kosmopolit. Ed ecco trovato il nome per il progetto e le sue linee guida. Se il nome commune di questa pianta acquatica in italiano si traduce „cucchiaio per rane“, anche l’idea di fare tante piccole vasche per le acquatiche dentro il grande ellisse è stata vincente, tanto più che mi è parso bello portare i fruitori del giardino botanico a scendere un passo sotto il livello del terreno entrando nella vasca per scoprire un’altra dimensione del paesaggio. Così la vecchia vasca senz’aqua si è trasformata in un giardino e i visitatori – oltre che gli uccelli acquatici abituati al tumultuoso Danubio – sembrano aver gradito molto. Sono stati poi gli studenti a volere aggiungere al nome del progetto la parola „cosmopolita“, traslando il suo significato botanico di pianta apolide in cosmopolita nel senso di potenziale ricchezza per chi si sente cittadino del mondo.

In pochi giorni abbiamo creato un vero giardino dove venire a contatto con l’acqua e le piante, in maniera spontanea, mossi dalla curiosità e dal desiderio di vedere il giardino come un’espressione d’arte che serve anche ad avvicinare le persone alla natura, ricordando loro di farne parte al pari di tutte le altre forme viventi. Mi sembra possa intendersi come l’inizio di una nuova dimensione più ottimistica del fare giardini, e io non posso che esserne felice.

Enzian und Lorbeer – Gentian and Laurel

September 22, 2010

Wie sehen Vorstellungen für zukünftige Gärten, für Brachen, historische Räume oder touristische Landschaften aus? Begleitend  zur Ausstellung „Enzian und Lorbeer“ ist ein gleichnamiger Katalog erschienen, der hervorragende und beispielgebende Projekte von AbsolventInnen der Klasse für Landschaftsdesign präsentiert. Für die inhaltliche Zusammenstellung des facettenreichen Bandes konnte der renommierte britische Autor, Kritiker und Landschaftsexperte Tim Richardson gewonnen werden.

Mario Terzic’s landscape programme is unique.

Tim Richardson

What makes the Vienna course different is his abiding emphasis on creativity, invention and originality above all, something fostered among the students to a remarkable degree. It is a clichée to say that a professor might serve as an inspiration to his or her students, but in Mario’s case the difference is that the teacher is also someone who is still energetically pursuing an avant-garde agenda, publishing satirical or polemical critiques of the status quo, in the process occasionally upsetting authorities of one sort or another. This is the sort of thing one might expect of the students rather than the teacher, but Mario has always led by example, placing his hard-won artistic and intellectual integrity above political expediency or a desire to please or appease. It is clear that he is held in high regard by his students in part because of this penchant for ‘leading from the front’.

To elaborate further, Mario Terzic’s landscape programme has an unusually pure creative slant because the emphasis is – above all – always on the idea, and how it might be expressed personally and uniquely by the individual creating the design. More conventional landscape courses tend to bring in practical elements at an earlier stage, sometimes flattening out the more challenging, ‘wilder’ ideas of students in the process. Indeed, some of the best-known university courses – especially those in the USA – have a tendency to produce landscape designers who work in a recognisable ‘house style’ which may be highly ‘professional’ but is also the result of certain attitudes and assumptions being inculcated over a period years. It would appear that any form of uniformity in creative thinking is anathema to Mario from an educational standpoint.

 ISBN 978-3-9502891-1-4

48 Seiten, € 20,-

Erhältlich unter landschaftsdesign@uni-ak.ac.at

Enzian & Potenzialis – The Revenge of the Gardener

September 21, 2010

Atzgerei Productions presents: „Enzian & Potenzialis – The Revenge of the Gardener“

Jetzt auch als DVD erhältlich!

Der Garten ist ein Schlachtfeld.

Mario Terzic

Von der Schnittblume bis zur Reißbrettstadt, alles befindet sich in der Landschaft. Wir bewegen und entwickeln uns in und mit der Landschaft. Trotzdem denken wir dabei immer an verklärte Postkartenmotive, geprägt von einer idealisierten und romantischen Vorstellung. Mario Terzic und die Klasse für Landschaftsdesign an der Universität für angewandte Kunst in Wien versuchen, die Reichweite des Begriffs „Landschaft“ neu auszuloten, mitsamt seinen geschichtlichen, sozialen und künstlerischen Aspekten.
10 Jahre ist es her als mit einem Gartenprojekt in der damaligen Grafikklasse der Spatenstich für etwas Neues gesetzt wurde: Begeistert von den künstlerischen Herausforderungen und Möglichkeiten entwickelte Mario Terzic mit einem ambitioniertem Team die Studienrichtung „Landschaftsdesign“.
Anlässlich dieses Jubiläums dokumentiert „Enzian und Potenzialis – The Revenge of the Gardener“ Geschichte, Entwicklung und Visionen einer jungen Kunstgattung und beleuchtet die aufkeimenden Potenziale unserer Umgebung. 
Atzgerei Productions begleitete hierfür exemplarisch einen Absolventen, portraitiert seinen Weg durchs Studium und erörtert collagenhaft verschiedene Positionen der Klasse; der Film zeigt aber auch die Komplexität der Materie und fragt nach den Schwierigkeiten in der Realisierung nachhaltiger Landschaftsprojekte. 

AUT, EG, IT, CH 2010

HD 720p, 75min

€ 29,-

Bestellung: landschaftsdesign@uni-ak.ac.at

stadt laut lesen

September 20, 2010

Weiterlesen…

Sport als Weltkultur?

Juni 24, 2010

Die Fußball WM ist auch ein Grund um über Fragen der Landschaft nachzudenken…

Im selben Maß, in dem Bewegung, Kraft und körperliche Geschicklichkeit ihre Bedeutung für die menschliche Natur- und Wirklichkeitsbewältigung verloren, wurde der Sport als Bewegungskultur immer wichtiger: Im 20. Jahrhundert wird er zur bedeutendsten Berührungsebene zwischen Mensch und Natur. Mit Ausnahme des kulturellen Sektors gibt es keinen anderen Freizeitbereich, der in den letzten Jahrzehnten eine vergleichbar expansive Entwicklung erlebt hat. Als Kompensation für die Entfernung von Körper – Bewegung – Natur lässt sich das gesellschaftliche Phänomen Sport allerdings kaum hinreichend erklären. Motoren dieser Entwicklung bleiben vielmehr Mythen, Legenden und kollektive Erzählungen, die innerhalb der Sportkulturen breite Strömungen erst möglich machen, motivieren und mit Energie speisen.

Sportanlagen sind Resultat und Ausdruck einer spezifischen Beziehung von Mensch und Natur, einige davon sind zu Kultorten geworden.

Sport verfügt über ein stark ausdifferenziertes Zeichensystem: Sportgeräte, Mode, Werbung, Ikonographie usw. gestalten und bezeichnen eine Welt, die sich Aktiven und Zuschauern in ihrer Vielfalt über alle Grenzen hinweg erschließt. Um so erstaunlicher ist es, dass Landschaft als kultureller Träger der Sport-Welt keine oder nur eine vergleichsweise unterentwickelte Rolle spielt. Dabei wird das wirtschaftliche Potential, das in der Gestaltung dieser Kultorte liegt, ausgeblendet.

Sportscapes sind ‘Neglected Landscapes’, kulturelle und ökonomische Brachen!

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.